Raumluftanalysen

Gefährliche Chemikalien in Baumaterialien und Einrichtungsgegenständen gefährden Ihre Gesundheit. Mit unseren Raumluftanalysen ermitteln wir, ob und in welchem Ausmaß Ihre Wohnräume mit Schadstoffen belastet sind. „Altlasten“ – Gefahr für die Gesundheit?

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Chemikalien haben sich für den Menschen als durchaus nützliche Stoffe erwiesen. Mit dem Beginn der modernen Chemie hat sich die Anzahl der Verbindungen explosionsartig vermehrt. Manche Verbindung, deren Eigenschaft sich auf den ersten Blick als positiv darstellte, zeigte aber gerade in der langfristigen Wirkung auf die Menschen krankmachende oder sogar tödliche Wirkung.

Ein Beispiel hierfür ist der zunächst völlig sorglose Umgang mit DDT. Erst viel später zeigte sich, dass dieses Mittel auch dem Menschen und der Umwelt langfristig schadet.

  • Testset mit Proberöhrchen bzw. Absorberröhrchen
  • Anleitung
  • Informationsblatt
  • Laboranalyse und Auswertung
  • Persönliche Empfehlungen von Dr. Guse

Unter Wohnraumgiften versteht man organische Verbindungen, mit denen Baumaterialien belastet sein können und die eine giftige Wirkung auf die Bewohner entfalten. In den menschlichen Organismus gelangen die Gifte über die Lunge, über den Magen-Darm-Trakt und über die Haut.

Da alle Fette diese Stoffe geradezu magisch anziehen, reichern sich diese Stoffe auch gerne in fetthaltigen Lebensmitteln an und werden beim Verzehr über den Darm aufgenommen. Über das Blut gelangen die Stoffe in die Zielorgane Leber, Nieren und Gehirn. Daneben stellt das Körperfett einen sehr guten Speicher dar. Das Gift kann über die Muttermilch auch an Babys weitergegeben werden, weswegen das Stillen eine Zeitlang umstritten war. Die Bereiche, in denen diese Chemikalien eingesetzt wurden und z.T. immer noch werden, sind vielfältig.
Die schwerflüchtigen Raumluftschadstoffe (meist geruchlose) finden sich in Holzverkleidungen, behandelten Hölzern, altem Parkett, Fugendichtungsmasse z.B. bei Plattenbauten, Kondensatoren, Tabakrauch, Leder,Teppichen, Teppichböden, Vorhängen aus Wolle/Baumwolle und Schädlingsbekämpfungsmitteln.
Die leichtflüchtigen Raumluftschadstoffe (meist durch Geruch wahrnehmbar) finden sich in Lösungsmitteln, Farben, Beizen, Abbeizmitteln, offenen Feuerstellen, Autoabgasen, Terpentinöl, Anstrichmitteln, Spanplatten, Holzschutzmitteln, Badezusätzen, Möbelpflegemitteln, Acrylklebern, Isolierschäumen, Tapeten, Parkettböden, Kosmetika, Fleckentfernern, Schuhpflegemitteln, Teppich-, Polster- und Fensterreinigern, Treibmittel von Sprays, Textilien aus chemischer Reinigung.

Die Symptome gesundheitlicher Störungen durch Raumluftbelastungen können vielfältig sein. Sie reichen von Reizungen, Allergien und Störungen der Psyche und des Nervensystems bis hin zu Krebs. Auch Auswirkungen auf das Immunsystem und die Fruchtbarkeit konnten nachgewiesen werden.

Als Oberberiff für die erworbenen Symptome vorzugsweise an mehreren Organsystemen wurde der Begriff „MCS“ (Multiple Chemical Sensitivity) geprägt (1987 Cullen).

Typische Symptome z.B. für eine Holzschutzmittelbelastung sind:

  • Internistisch: Schwellungen im Gesicht, Allergien, chronische Bronchitis, Fieberschübe, rheumatoide Erkrankungen.
  • Psychiatrisch und psychomotorisch: Depressionen, Schlafstörungen, Benommenheit, Antriebsstörungen, Konzentrationsmangel.
  • Neurologisch: Kopfschmerzen, Schwindel, Gangunsicherheit, herabgesetzte Nervenleitgeschwindigkeit, Sensibilitätsstörungen, eingeschlafene Gliedmassen.

Pyrethroide wie z.B. das Mottenschutzmittel Permethrin wirken als Nervengift.

  • Es kommt zu Krämpfen, Lähmungen oder zu einer Übererregbarkeit.
  • Da die Aufnahme hauptsächlich über den Staub erfolgt, können nach kurzer Zeit Hautallergien sowie Reizungen der Augen und der oberen Atemwege auftreten.
  • Als Symptome einer Langzeitwirkung sind Parästhesien wie Kribbeln, Taubheitsgefühl und Schwindelgefühl bekannt.

Die meisten Raumluftgifte zeigen schon weit unterhalb der Schwelle, ab der wir sie riechen können, ihre gesundheitsschädlichen Auswirkungen. Es gibt jedoch Indizien, die auf eine mögliche Belastung hinweisen.

Das sind z.B. großflächige Holzverkleidungen, die gerade in den siebziger und achtziger Jahren mit Holzschutzlasuren behandelt wurden. Diese Lasuren enthielten oftmals PCP (seit 1989 in Deutschland verboten) und Lindan als Schutz vor Holzwürmern oder Schimmel. Dergleichen Maßnahmen bei Innenraumhölzern sind im Übrigen vollkommen überflüssig, da ein „Befall“ von Hölzern unterhalb eines Feuchtegehalts von 20 % praktisch ausgeschlossen ist.

Neben dem „Holzschutz“ sollten auch früher verwendete Fugendichtmitteln (Plattenbauten etc.) und Kondensatoren z.B. in alten Beleuchtungseinrichtungen mißtrauisch machen.

Benz-a-pyren ist eine Leitsubstanz für die große Gruppe der meist krebserregenden Polycyclischen Aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK). Die PAK kommen vor allem im Teer vor. In Wohnungen finden sie sich folglich immer dann, wenn dort starke Raucher wohnen. Bis in die sechziger Jahre wurde weiterhin Teer zum Verkleben von Parkett verwendet. Im Laufe der Zeit versprödet dieser Parkettkleber allerdings oftmals. Dadurch können PAK-haltige Teerpartikel durch die Ritzen des Parketts in die Raumluft gelangen. Bei losen Parkettplatten kann beim Begehen eine „Pumpwirkung“ festgestellt werden, durch die der Staub hochgewirbelt wird. Besonders am Boden spielende Kinder können betroffen sein.

Selbst ein Teppich mit Wollsiegel kann aufgrund der „Mottenschutzbehandlung“ mit Pyrethroiden eine Gesundheitsgefahr darstellen. Weitere Gefahren können von PVC-Weichmachern, z.B. in Bodenbelägen, Kabelummantelungen, Beschichtungen, Fenster- und Türprofilen etc. ausgehen. Grundsätzlich sollte alles Verdacht erregen, was dauerhaft merkwürdig chemisch riecht.

Neben den genannten Indizien sollten alle Gesundheitsstörungen (MCS), die nicht eindeutigen Ursachen zuzuordnen sind, mißtrauisch machen. Die Frage, ob eine Belastung mit Raumluftgiften vorliegt, lässt sich abschließend nur durch eine chemisch-analytische Untersuchung beantworten.

Man unterscheidet zwei Arten von Raumluftschadstoffen:

  • die schwerflüchtigen (geruchlos) und
  • die leichtflüchtigen (durch Geruch wahrnehmbar).

Zu den schwerflüchtigen gehören die Substanzen PCP, Lindan, PCB, Benz-a-pyren und Permethrin.
Sie kommen vor in Holzverkleidungen, behandelten Hölzern, altem Parkett, Fugendichtungsmasse z.B. bei Plattenbauten, Kondensatoren, Tabakrauch, Leder,
Teppichen, Teppichböden, Vorhängen aus Wolle/Baumwolle und Schädlingsbekämpfungsmitteln.
In der Regel sind sie geruchlos.
Sie haben die Eigenschaft, sich auf dem Staub der Raumluft niederzuschlagen.
Daher kann man sie mit einer Staubanalyse erfassen.
Sie würden also in diesem Fall ein Proberöhrchen von mir bekommen, in dem der Staub des betreffenden Raumes gesammelt und zur Untersuchung an unser Labor geschickt wird.

Zu den leichtflüchtigen Substanzen zählen ca. 40 verschiedene Kohlenwasserstoffe, terpenoide Verbindungen, Ester und Ketone.
Viele kann man vom Geruch her wahrnehmen.
Sie kommen vor in Lösungsmitteln, Farben, Beizen, Abbeizmitteln, offenen Feuerstellen, Autoabgasen, Terpentinöl, Anstrichmitteln, Spanplatten, Holzschutzmitteln, Badezusätzen, Möbelpflegemitteln, Acrylklebern, Isolierschäumen, Tapeten, Parkettböden, Kosmetika, Fleckentfernern, Schuhpflegemitteln, Teppich-, Polster- und Fensterreinigern, Treibmittel von Sprays, Textilien aus chemischer Reinigung.

In diesem Fall würden Sie von mir ein Absorberröhrchen bekommen, das zwei Wochen lang in dem betreffenden Raum die Schadstoffe aufnimmt und dann anschliessend an unser Labor zur Analyse geschickt wird.

  • Das Testset für schwerflüchtige (geruchlose) Raumluftschadstoffe enthält ein leeres Proberöhrchen, in dem eine mit dem Staubsauger gesammelte Probe abgefüllt werden kann. Die Probe wird auf PCP, Lindan, Permethrin, Benz-a-pyren und 6 Leit-PCB in unserem Labor untersucht. Darüber hinaus findet ein Screening (Schnelltest) auf weitere Schadstoffe statt, deren Werte nur über einer Belastungsgrenze von 1 mg/kg angegeben werden.
  • Das Testset für leichtflüchtige (durch Geruch wahrnehmbare) Raumluftschadstoffe enthält ein Absorberröhrchen. Es wird in dem betreffenden Raum zwei Wochen lang aufgehängt und nimmt die Schadstoffe auf. Anschliessend wird es an unser Labor zur Analyse geschickt und auf mehr als 40 verschiedene Kohlenwasserstoffe, terpenoide Verbindungen, Ester und Ketone untersucht.