Ihr zuverlässiger Anbieter für Analysen in Deutschland, Österreich und der Schweiz - seit über 10 Jahren!
Umweltanalysen Dr. Guse
Deutsch English Français Italiano
Laboranalyse

Vaterschaftstest

Nach wissenschaftlichen Schätzungen stammen in Europa etwa 10 % aller in der Ehe geborenen Kinder nicht vom Ehemann. Der Vaterschaftstest lässt sich heute mit einer Sicherheit von 99,999 % durchführen.

Man benötigt für den Test Speichelproben oder ein gut durchgekautes Kaugummi oder ein Haar mit Wurzel vom Vater und von dem Kind. Der Test wird entsprechend der leicht verständlichen Beschreibung zu Hause durchgeführt und zur Untersuchung an unser Labor geschickt. Wir garantieren die Sicherung der Persönlichkeitsrechte.

Jetzt Analyse-Set anfordern!

Nur EUR 298 (CHF 399)

Bezahlungsart: Rechnung
Versandart: Postversand
Versandkosten: EUR 5 / CHF 7,50
Mit Klick auf „Kaufen“ stimmen Sie unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu. Ihre Daten werden von uns nicht an Dritte weitergegeben.
Im angegeben Preis ist alles enthalten zzgl. Versandkosten.

Informationen zum Vaterschaftstest

Warum einen Vaterschaftstest?

Foto mit zwei Kindern, die draußen spielen.

Nach wissenschaftlichen Schätzungen stammen in Europa etwa 10 % aller in der Ehe geborenen Kinder nicht vom Ehemann.

Der Vaterschaftstest ist eine kostengünstige und diskrete Alternative zum Gutachten vor Gericht. Während die Klärung der Vaterschaft früher stets eine schwierige Angelegenheit war, ist heute diese Frage mit modernen Methoden der Molekulargenetik in fast jedem Fall zweifelsfrei zu klären und schmerzfrei durchzuführen.

Leistungsumfang Vaterschaftstest

Vaterschaftstest, Symbol

Wie funktioniert der Vaterschaftstest?

Unser Testset enthält vier Röhrchen mit Wattetupfern, ein Informationsfaltblatt sowie eine genaue Anleitung, mit deren Hilfe Sie die Probenahme problemlos durchführen können.

Die Analyse wird in unserem zertifizierten Labor (DIN EN ISO/IEC 17025) in Schleswig-Holstein durchgeführt. Ihre Ergebnisse erhalten Sie innerhalb von 2-3 Wochen zusammen mit der Rechnung.

Vaterschaftstest, was ist das?

Der genetische Fingerabdruck ist aus der Kriminologie bekannt. Er dient unter anderem zur Identifizierung von lebenden oder toten Personen. Ein genetischer Fingerabdruck kann aber auch helfen, fragliche Vater- oder Mutterschaften aufzuklären.

Ausgangspunkt ist die Erbsubstanz, die DNS („Desoxyribonukleinsäure“, kurz: „DNS“) oder DNA (englisch). Sie ist ein großes spiralförmiges Molekül, auf dem unsere Erbinformationen, die Gene, angesiedelt sind. Für die Untersuchung muss die DNS erst einmal vermehrt werden – und zwar millionenfach. Dafür wurde ein spezielles Verfahren entwickelt, die so genannte Polymerasekettenreaktion (PCR). Zahlreiche kleine Einzelschritte sind notwendig, um die DNS für eine genaue Genanalyse aufzubereiten. Das Resultat ist eine Art Streifenmuster, wie der Strichcode auf den Lebensmittelpackungen, bei dem jeder Streifen einem DNS-Fragment bestimmter Länge entspricht. Diese Muster sind einmalig, wie ein Fingerabdruck. Kein Mensch stimmt in diesem Muster mit einem anderen überein. Je zur Hälfte stammen die Streifenmuster von der Mutter und vom Vater. Je mehr Streifen des genetischen Fingerabdrucks zweier Menschen übereinstimmen, desto näher sind diese miteinander verwandt. Ein zuverlässiger Beleg also auch für einen Vaterschaftstest. Bei unserem Vaterschaftstest werden 16 DNS-Marker untersucht. Sollten Verwandte ersten oder zweiten Grades (z B. zwei Brüder) als mögliche Väter in Frage kommen, müssen die DNS-Profile dieser Personen untereinander und mit dem des Kindes verglichen werden, um ein eindeutiges Ergebnis zu erhalten.

Tabelle mit Beispielallelen.

Beispiel einer Identifizierung anhand eines Markers: Geeignete Marker auf verschiedenen Chromosomen, sogenannte Allele, zeichnen sich durch ein breites Spektrum unterschiedlicher Ausprägung aus (hier Allele 1A-5A).

In dem Beispiel hat Kind1 das Allel 1A vom Vater, das Allel 5A von der Mutter geerbt. Damit kann hierdurch die Vaterschaft nicht ausgeschlossen werden. Kind2 hingegen kann nicht das Kind des betrachteten Vaters sein, da das Allel 3A nicht von diesem Vater stammen kann. Kind2 hat das Allel 2A von der Mutter geerbt.

Zur Bestätigung einer Vaterschaft ist die Überprüfung einer ausreichend hohen Anzahl von Markern erforderlich.

Welche Proben können für den Vaterschaftstest benutzt werden?

Besonders gut geeignet ist die Speichelprobe (Mundschleimhaut). Eine entsprechende Probe hält getrocknet recht lang. Weitere Möglichkeiten zur DNS-Gewinnung sind Haare mit Wurzeln oder auch gut durchgekaute Kaugummis. Das Ausfallrisiko ist jedoch erhöht.

Wie alt muss das Kind sein?

Eine Altersbeschränkung beim Vergleich genetischer Fingerabdrücke gibt es nicht. Zu beachten ist allerdings, dass keine Nahrungsaufnahme innerhalb einer halben Stunde vor der Probenahme erfolgt. Das gilt z.B. auch für Kinder, die gestillt werden, da über die Muttermilch Zellen und damit der genetische Code der Mutter aufgenommen wird.

Von welchen Personen muss Material untersucht werden?

Anwendung des Vaterschaftstest.

Im Idealfall liegen Proben von Mutter, Vater und Kind vor. Es reichen aber die Proben vom Vater und Kind.

Muss die Mutter auch untersucht werden?

Nein. Bei Vorliegen einer mütterlichen Probe ist das Ausschlussverfahren jedoch einfacher.

Verwendbarkeit vor Gericht

Soll das Testergebnis vor Gericht als Beweismittel verwendet werden, müssen die Proben unter Aufsicht eines Notars oder Arztes genommen werden, der die Identität der Testpersonen bestätigt. Es muss eine Einverständniserklärung der Mutter vorliegen.

Wie hoch ist die Aussagekraft des Vaterschaftstestes?

Die Sicherheit einer Aussage über einen Ausschluss der Vaterschaft beträgt 100 %. Die Sicherheit über eine positive Vaterschaft beträgt etwa 99,999 %, d.h. die Zuordnung des Kindes zu einem Vater ist theoretisch aus einer Milliarde Proben möglich.

Kann eine Untersuchung stattfinden, wenn eine Person verstorben ist?

Bei einem Verstorbenen, der als möglicher Vater in Betracht kommt, kann ein Test von Blutsverwandten, zur Ermittlung einer Verwandtschaftsbeziehung, durchgeführt werden. Auch hierbei kann durch ein Ausschluss-System mit einer hoher Wahrscheinlichkeit (ca. 99,9 %) eine tatsächliche Vaterschaft bestätigt werden.

Zwillinge: ein- oder zweieiig?

Eineiige Zwillinge besitzen stets in allen untersuchten Systemen die gleichen Merkmale. Zweieiige Zwillinge unterscheiden sich grundsätzlich nicht von ganz normalen Vollgeschwistern, nur mit der Besonderheit des gleichen Geburtsdatums.

Ich möchte den Test machen, was muss ich tun?

Vaterschaftstest: Röhrchen mit Wattertupfer.

Sie bestellen das Testset über unsere Homepage. Das Testset beinhaltet vier Röhrchen mit Wattetupfern für die Probenahme. Vor dem Test darf man mindestens 30 Minuten nichts essen oder trinken.

Vaterschaftstest: Vier mit 'Vater', 'Mutter' und 'Kind 1' beschriftete Röhrchen mit Wattertupfern.

Jeder Proband sollte dann den Tupfer auf den Wangeninnenseiten gründlich hin- und herstreichen. Dabei kann man ruhig etwas kräftiger drücken, damit möglichst viele Zellen an dem Wattetupfer hängen bleiben. Anschließend wird der Tupfer zum Trocknen bis auf einen Spalt von 2-3 cm in das Röhrchen geschoben und für mindestens 2 Stunden offen liegen gelassen.

Nach Ablauf der Trocknungszeit verschließt man die Röhrchen und schickt sie zur Untersuchung an unser Labor.

Das Ergebnis erhalten Sie per Post, auf Wunsch auch postlagernd oder per E-Mail.

Datenschutz

Wir garantieren die Sicherung Ihrer Persönlichkeitsrechte. Außer Ihnen und dem Laborpersonal erhält niemand Kenntnis von dem Untersuchungsergebnis.

Unser Testset

Unser Testset enthält vier Röhrchen mit Wattetupfern, ein Informationsfaltblatt sowie eine genaue Anleitung, mit deren Hilfe Sie die Probenahme problemlos durchführen können.

Haaranalyse · Haaranalyse für Tiere · Amalgamtest · Wasseranalyse (chemisch) · Wasseranalyse (Keime) · Legionellenuntersuchung · Raumluftanalyse · Asbesttest · Formaldehydtest · Schimmelpilztest · Bodenanalyse (Nährstoffe) · Bodenanalyse (Schadstoffe) · Nahrungstest (Antikörper) · Nahrungstest 42 · Nahrungstest 113 · Vaterschaftstest · Schadstoffuntersuchung

AGB | Impressum | © Umweltanalysen Dr. Guse