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Laboranalyse

Asbesttest

Asbest wurde früher häufig als Brand- und Wärmeschutz im Hausbau verwendet und belastet unter Umständen die Raumluft. Asbest kann schwere Krankheiten auslösen. Schicken Sie uns eine Hausstaub- oder Materialprobe, die wir auf Asbestfasern überprüfen.

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Informationen zum Asbesttest

Asbest fand wegen seiner vielen positiven technischen Eigenschaften (Nichtbrennbarkeit, thermische und elektrische Isolationswirkung, chemische Beständigkeit) in der Vergangenheit vielseitig Anwendung. Inzwischen weiß man aber um die Gesundheitsgefährdung, die von diesem Stoff ausgeht. In der MAK-Liste, die die maximal zugelassene Konzentration für Arbeitsplätze regelt, ist Asbest als krebsauslösend beim Mensch (III A1) eingestuft. Nach §15 der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) besteht in Deutschland seit 1993 ein Herstellungs- und Verwendungsverbot für Asbest.

Leistungsumfang Asbesttest

Asbesttest, Symbol

Wie funktioniert der Asbesttest?

Schicken Sie uns eine Probe von dem fraglichen Material oder alternativ eine Staubprobe aus den verdächtigen Räumlichkeiten. Im Labor wird die Probe mit dem Polarisationsmikroskop auf das Vorhandensein von Asbestfasern untersucht.

Die Analyse wird in unserem zertifizierten Labor (DIN EN ISO/IEC 17025) in Schleswig-Holstein durchgeführt. Ihre Ergebnisse erhalten Sie innerhalb von 2-3 Wochen zusammen mit der Rechnung.

Weitere Informationen: Was ist Asbest?

Unter der Sammelbezeichnung Asbest werden 6 faserige Varietäten von Silikatmineralien zusammengefaßt. Es sind dies der Serpentin-Asbest (Chrysotil = Weißasbest) und die Am-phibolasbeste Aktinolit, Tremolit, Amosit (Braunasbest), Krokydolith (Blauasbest) sowie Antophyllit. Als Fasern gelten Partikel mit einer Länge größer als 5 µm, einem Durchmesser kleiner als 3 µm und einem Länge-Durchmesser-Verhältnis größer als 3:1. Asbestfasern zeichnen sich insbesondere durch Temperaturbeständigkeit, Reißfestigkeit und Biegsamkeit aus.

Wie wirkt Asbest auf den Menschen?

Die meisten der eingeatmeten und in den oberen Luftwegen zurückgehaltenen Asbestfasern werden z.B. durch Flimmerhärchenbewegungen wieder entfernt. Asbest kann aber auch schwere Krankheiten auslösen: Die Asbestose ist als Berufskrankheit anerkannt und wird ausschließlich bei Asbestarbeitern beobachtet, die über viele Jahre hohen Asbestkonzentrationen am Arbeitsplatz ausgesetzt gewesen sind. Es handelt sich hierbei um eine „Vernarbung“ der Lunge (Fibrose). Das Lungengewebe verliert mit der Zeit seine Elastizität, Lungenfunktionsstörungen sind die Folge. Unter ungünstigen Umständen kann eine einzige Asbestfaser Lungenkrebs auslösen. Das Risiko an Lungenkrebs zu erkranken ist bei Menschen, die beruflich Asbestfasern ausgesetzt sind, etwa fünfmal so hoch als in der Normalbevölkerung. Rauchen erhöht bei asbestbelasteten Personen das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken, um das zehnfache. Das Mesotheliom ist seit 1977 in die Liste der Berufskrankheiten durch Asbest aufgenommen worden. Es handelt sich um einen bösartigen Tumor, der hauptsächlich vom Lungen-, Rippen- oder Bauchfell ausgeht. Typisch für das Mesotheliom ist die lange Zeit, die zwischen der eigentlichen Asbestbelastung und dem Ausbruch der Krankheit liegt (im Durchschnitt ca. 30 Jahre).

Verwendung von Asbest

Dieser Stoff wurde hoch konzentriert eingesetzt, wenn Wärme-, Brand- oder Schallschutzaufgaben zu erfüllen waren und keine nennenswerten statischen Anforderungen gestellt wurden (z.B. für Spritzasbest, Dichtungen, Pappen, Schnüre). In niedrigeren Gehalten wurde Asbest eingesetzt zur Armierung von Materialien, zur Verbesserung von Bruch- und Biegeverhalten (z.B. Asbestzement) oder zur Erhöhung der Elastizität und/oder Viskosität (z.B. von Farben, Klebern, Dichtungen, Straßenbelägen). Während der Asbestgehalt bei den erstgenannten Anwendungen fast 100 % betragen kann, liegt er bei den letztgenannten Produkten teilweise nur bei wenigen Prozent.

Bei den asbesthaltigen Produkten sind grundsätzlich zwei verschiedene Gruppen zu unterscheiden:

  1. Asbestzementprodukte und andere Hartasbestprodukte
  2. Spritzasbest-/Weichasbestprodukte mit schwachgebundenem Asbest

Asbestzementprodukte und andere Hartasbestprodukte können dort vorliegen, wo ebene oder profilierte Platten z.B. für Fassadenbekleidungen, Dacheindeckungen, Fensterbretter, Innenwandverkleidungen und Lüftungsleitungen sowie Formstücke für Dacheinläufe und Blumenkästen verwandt wurden. In den „steinharten“ Asbestzementprodukten werden die Asbestfasern durch Zement in der Regel fest gebunden. Spritzasbest-/Weichasbestprodukte wurden bis etwa 1979 besonders in folgenden Bereichen verwandt:

Wegen der schwachen Bindung der Asbestfasern in Spritzasbest und ähnlichen Weichasbest-Produkten kann von diesen Produkten bereits durch leichtes Anstoßen oder durch Erschütterung Asbestfaserstaub in die Luft gelangen.

Wie erkennt man Asbest?

Eine klare Aussage, ob es sich um ein asbesthaltiges Produkt handelt, ist selbst für den Baustoff-Fachmann nicht immer einfach. Im Zweifelsfall ist die Entnahme und Untersuchung einer Materialprobe erforderlich. Mit dem Polarisationsmikroskop kann man asbesthaltige Werkstoffe sicher diagnostizieren. Mit dem Asbesttest von Dr. Guse kann eine Belastung sicher nachgewiesen werden.

Asbestzement/Hartasbest unterscheidet sich von Spritzasbest/Weichasbest wie folgt: Asbestzement/Hartasbest ist vergleichsweise hart und mit dem bloßen Finger nicht eindrückbar; er geht wegen seines spezifischen Gewichtes im Wasser unter. Spritzasbest/Weichasbest kann man mit dem bloßen Finger eindrücken und schwimmt im Wasser; seine Farbe ist weißgrau, grau oder graublau. Auch asbesthaltiger Putz und leichte asbesthaltige Platten sind relativ weich und brüchig. Asbesthaltige Pappen, Dichtungsschnüre und Schaumstoffe weisen meist eine sehr geringe Reißfestigkeit auf.

Soll eine Materialprobe für den Asbesttest entnommen werden, so ist folgendes zu beachten, wobei möglichst ein Fachmann zugezogen werden sollte:

Was tun mit asbesthaltigen Produkten?

Noch vorhandene, mit Weichasbest beschichtete Topfuntersetzer sollten unverzüglich entfernt werden. Soweit die anderen o. g. Produkte Asbest enthalten, ist bei deren normalem Gebrauch nicht mit einer gesundheitsgefährdenden Asbestfaserbelastung zu rechnen, in Einzelfällen ist sie allerdings nicht völlig auszuschließen. Aus Asbestzement bestehende Fensterbretter, Blumenkästen und Balkonverkleidungen sollten vorsorglich nur oberflächenschonend feucht gereinigt werden. Ein Lack- oder Farbanstrich bietet einen zusätzlichen Schutz.

Das Herausreißen alter, mit Asbestpappenunterlage ausgestatteter Fußbodenbeläge muß ggf. von Fachleuten sehr sorgsam, ohne Staubaufwirbelung geschehen, weil andernfalls mit massiven Asbestfaserverunreinigungen der Umgebung zu rechnen ist. Für vor 1977 hergestellte Nachtstromspeicheröfen wird ein Ersatz im Rahmen anfallender Reinigungs- und Reparaturarbeiten empfohlen.

Bausanierungen sind grundsätzlich von Fachfirmen durchzuführen.

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