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Laboranalyse

Amalgamtest

Überprüfen Sie die Qualität Ihrer Zahnfüllungen mit unserem Amalgam-Quecksilbertest. Sie erhalten klare Aussagen darüber, ob Sie täglich zuviel Quecksilber aufnehmen.

Sie erhalten eine Entscheidungshilfe für eine eventuelle Sanierung Ihrer Amalgam-Füllungen

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Informationen zum Amalgamtest

Beim Amalgamtest von Dr. Guse werden zwei Proben gemessen. Die erste Messung bestimmt die Grundbelastung Ihres Speichels. Ein zweiter Wert wird aus einer Belastungsprobe nach 10-minütigem Kauen eines Kaugummis gewonnen. In der Auswertung vergleichen wir Ihre Werte mit den Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation WHO. Damit erhalten Sie eine Entscheidungshilfe für eine eventuelle Sanierung Ihrer Amalgam-Füllungen. Im Testset enthalten sind zwei Proberöhrchen, zuckerfreier Kaugummi und eine Anleitung.

Leistungsumfang Amalgamtest

Amalgamtest, Symbol

Wie funktioniert der Amalgamtest?

Unser Testset beinhaltet zwei Speichelsammelröhrchen, um den Speichel vor und während des Kauens des beiliegenden zuckerfreien Kaugummis zu gewinnen. In beiden Proben wird der Quecksilbergehalt bestimmt. Aus den gewonnenen Daten der Grundbelastung in der Ruhephase und der Freisetzung während der Kauphase beurteilen wir die Quecksilberbelastung aus den Amalgamfüllungen.

Die Analyse wird in unserem zertifizierten Labor (DIN EN ISO/IEC 17025) in Schleswig-Holstein durchgeführt. Die Ergebnisse des Amalgamtests erhalten Sie innerhalb von 2-3 Wochen zusammen mit der Rechnung.

Weitere Informationen: Was ist Amalgam?

Amalgamtest-Diagramm 1.

Amalgam war aufgrund seiner sehr guten physikalischen Eigenschaften und seines günstigen Preises lange Zeit aus der Zahnheilkunde nicht wegzudenken. Allerdings gab es schon lange Hinweise, die die Verträglichkeit des Materials gerade bei empfindlichen Personen in Frage stellten. Den eigentlichen Giftstoff stellt der Hauptbestandteil des Amalgams dar, es besteht zu mehr als 50 % aus Quecksilber.

Als ein Amalgam bezeichnet man eine Legierung von Quecksilber mit anderen Metallen. Der Zahnarzt verrührt bei der Herstellung einer Amalgamplombe die pulverförmigen anderen Bestandteile mit einer entsprechenden Menge Quecksilber. Das Material ist zunächst noch pastös und kann somit in den zu behandelnden Zahn gedrückt werden. Da sich das Material bei der innerhalb weniger Minuten ablaufenden Amalgambildung geringfügig ausdehnt, entsteht ein spaltfreier Verschluß der schadhaften Stelle. Mittlerweile gibt es verschiedene Alternativen zu den Amalgamplomben, so daß schlechte Plomben vom Zahnarzt nicht nur erneuert werden, sondern gegen verträglichere Alternativen ersetzt werden können.

Der Speicheltest

Für den Amalgamtest sind zwei Speichelproben nötig. Der Test darf nicht unmittelbar nach dem Schlafen durchgeführt werden. Vorher darf die Testperson zwei Stunden nicht essen, trinken oder sich die Zähne putzen. In der ersten Probe wird die Quecksilberkonzentration bestimmt, die sich ständig im Speichel befindet. Nach zehnminütigem Kauen eines Kaugummis wird die zweite Probe genommen, um einen Wert bei Belastung zu erhalten. Aus der Differenz und Höhe der beiden Werte ergibt sich die Quecksilbermenge, die aus den Amalgamfüllungen beim Kauen frei wird.

Für die Quecksilberaufnahme hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) einen provisorischen Richtwert veröffentlicht. Unter Berücksichtigung dieses PTWI-Wertes (provisonal tolerable weekly intake) ergibt sich ein Speichelrichtwert von 40 µg/l. Das durch Kaubelastung freisetzbare Quecksilber wird als Differenz der Werte der Kau- und der Ruhephase angegeben. Ab einer Differenz von ca. 40 µg/l kann von einer deutlichen Quecksilber-Freisetzung aus den Zahnfüllungen gesprochen werden.

Hohe Konzentrationen an Quecksilber

Die Tübinger Forscher unter Prof. Peter Krauß ermittelten bei 18.000 Proben eine durchschnittliche Quecksilberkonzentration von 26,8 Mikrogramm pro Liter Speichel in Ruhe und von 48,7 Mikrogramm nach dem Kauen. Bei Personen, die Zähne mit viele Amalgamfüllungen haben, wurde deutlich mehr Quecksilber im Speichel festgestellt als bei denjenigen mit wenigen Füllungen. Bei ein bis fünf Plomben beträgt die durchschnittliche Belastung 12,6 Mikrogramm Quecksilber pro Liter Speichel vor und 20,2 Mikrogramm nach dem Kauen. Testpersonen mit 13 bis 16 Füllungen weisen deutlich höhere Werte auf. Sie schlucken durchschnittlich 34,4 Mikrogramm pro Liter und 67,0 Mikrogramm nach dem Kautest.

Amalgamtest-Diagramm 2.

Es konnte eine fast lineare, statistische zwischen dem Quecksilbergehalt und der Zahl der Füllungen festgestellt werden. Bei Personen ohne Amalgamplomben fanden die Tübinger Forscher praktisch kein Quecksilber im Speichel.

Gefahr für die Gesundheit

Wird Quecksilber aus Amalgamfüllungen frei, löst sich ein Teil im Speichel und wird dort in die anorganische Form umgewandelt. In diesem Zustand resorbiert es der Körper zu sieben bis zwölf Prozent im Magen und Darm. Es reichert sich vor allem in Niere und Leber an. Untersuchungen von Prof. Gustav Drasch aus dem Jahr 1992 zeigen, dass bei Personen mit vielen Amalgamfüllungen die größte Belastung für Niere und Leber eben aus diesen Füllungen stammt. Der andere Teil des Quecksilbers verdampft, wird eingeatmet und zu 80 Prozent über die Lunge aufgenommen. Das im Blut gelöste Metall wird rasch ins Gehirn transportiert. Der Weg zwischen den beiden Organen ist kurz, damit das Gehirn immer gut mit Sauerstoff versorgt ist. Das bedeutet auch, daß das Quecksilber in elementarer Form vorliegt und in diesem Zustand leicht die Blut-Hirn-Schranke überwinden kann. Im Blut wird das elementare Quecksilber nach einiger Zeit in anorganisches umgewandelt, so auch im Gehirn. In dieser Form kann das Gift aber nur schlecht das Gehirn verlassen und reichert sich an. Elementares Quecksilber kann auch die Plazenta-Barriere überwinden und das ungeborene Kind belasten, wie Prof. Drasch feststellte.

Abhilfe und Alternativen

Sowohl bei einer erhöhten Grundbelastung, als auch bei erhöhter Quecksilberfreisetzung empfehlen wir das Gespräch mit dem Zahnarzt, beispielsweise im Rahmen der jährlichen Untersuchung. Der Zahnarzt informiert optimal und individuell über mögliche Vorbeuge- und Sanierungsmaßnahmen.

Zahnfüllungen im Vergleich
Material Verträglichkeit Funktion Ästhetik Haltbarkeit Aufwand
Amalgam xx xxx x xxxx x
Keramik-Inlay xxxx xxx xxxx xxxx xxxx
Gold-Inlay xxxx xxxx xx xxxx xxx
Kunststoff-Inlay xx xxx xxxx xxx xxxx
Kunststoff Composite xx xxx xxx xx xx
Compomere xx xx xxx x x
Zement x xx xx x x

Eine Wiederholungsuntersuchung des Amalgamtests – am besten jährlich – lässt eine eventuelle Qualitätsminderung der Amalgam-Zahnfüllungen durch Alterung erkennen. Sehr wichtig ist die richtige Zahnpflege, um Karies vorzubeugen. So können weitere Zahnfüllungen vermieden oder doch reduziert werden: Geeignete Zahnpflegemittel wie medizinisch geprüfte Zahnbürsten oder Zahnseide sind in unterschiedlicher Ausführung in der Apotheke erhältlich. Der Zahnarzt gibt wichtige Hinweise zur Zahnpflege. Schon Kleinigkeiten sind für die Vermeidung von Karies überaus wichtig: durch falsches Bürsten können beispielsweise die recht empfindlichen Zahnhälse angegriffen werden. Der Zahnarzt zeigt die richtige Handhabung der Zahnbürste. Wirklich wichtig – nicht nur für die Zähne – ist gesunde und möglichst zuckerarme Ernährung.

Unser Test

Unser Testset für den Amalgamtest beinhaltet zwei Speichelsammelröhrchen, um den Speichel vor und während des Kauens des beiliegenden zuckerfreien Kaugummis zu gewinnen. In beiden Proben wird der Quecksilbergehalt bestimmt. Aus den gewonnenen Daten der Grundbelastung in der Ruhephase und der Freisetzung während der Kauphase beurteilen wir die Quecksilberbelastung aus den Amalgamfüllungen.

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